Welche zusätzlichen Kosten entstehen je nach Art des technischen Betriebs der Can Do Software (On-Premise vs. Cloud) und wofür genau fallen diese an?
Die Can Do Software kann flexibel entweder in der AWS Cloud oder in der Infrastruktur des Kunden betrieben werden.
Option 1: AWS Cloud (Standardbetrieb durch Can Do):
- Betrieb in der AWS Cloud mit Serverstandort Frankfurt am Main für unsere europäischen Kunden, sofern nichts anderes gewünscht ist
- Nutzung moderner C5-Rechenzentren mit zertifizierten Sicherheitsstandards (Link zu den Sicherheitszertifikaten)
- Hosting und Infrastruktur inklusive
- Betrieb, Monitoring und Wartung inklusive
- Updates vollständig enthalten
- Abschluss von AVV und EULA im Rahmen der Verträge. Mehr dazu unter: Can Do Muster-AVV und EULA
Fazit: Alle Aufwände für Betrieb, Wartung und Updates sind bereits in den Lizenzkosten enthalten.
Option 2: On-Premise / Private Cloud (Betrieb beim Kunden):
- Betrieb im eigenen Rechenzentrum oder in einer Private Cloud (z. B. Microsoft Azure)
- Infrastruktur und technische Verantwortung liegen beim Kunden
- Einrichtung und Schulung durch Can Do Administratoren für die Administratoren auf Kundenseite
- Updates müssen eigenständig geplant und begleitet werden
- Wiederkehrende Kosten für Updates im laufenden Betrieb
Fazit: Beim On-Premise- bzw. Private-Cloud-Betrieb entstehen zusätzliche Aufwände für Einrichtung, Betrieb und Updates.
Kostenübersicht On-Premise / Private Cloud
| Position | Beschreibung | Kosten |
|---|---|---|
| Einrichtung (einmalig) | Systemeinrichtung, Abstimmung mit IT, Admin-Schulung, Dokumentation | ~ 1.400 € – 2.800 € |
| Betrieb & Updates (jährlich, wiederkehrend) | Unterstützung bei 2–3 Updates pro Jahr (je Update bis zu 0,5 Personentage Aufwand) | ~ 1.400 € – 2.100 € |
Hinweise zu internen Aufwänden beim On-Premise Betrieb:
Zusätzlich sollten interne Aufwände berücksichtigt werden, insbesondere für Serverinfrastruktur, Betrieb sowie Schulungen und Know-how-Aufbau. Auch personelle Veränderungen (z. B. Wechsel von Administratoren) können hier zusätzlichen Aufwand verursachen.
Empfehlung zur Vorgehensweise in der Einführungsphase:
Für die Einführungsphase kann es sinnvoll sein, initial in der Cloud-Umgebung zu starten. In diesem Rahmen kann das Customizing im Zuge der Beratungsleistung effizient durch Can Do umgesetzt werden. Sofern weitgehend im Standard gearbeitet wird (z. B. keine zusätzlichen Felder oder Anpassungen von Ansichten), ist dieser Schritt entsprechend weniger relevant.
Erfolgt die Einführung direkt in einer On-Premise- oder Private-Cloud-Umgebung, müssen Anpassungen durch die Administratoren auf Kundenseite begleitet oder umgesetzt werden. Dies kann zusätzlichen Abstimmungsaufwand sowie potenzielle zeitliche Verzögerungen mit sich bringen. In diesem Fall ist es sinnvoll, entsprechende administrative Ressourcen frühzeitig einzuplanen.
Nach Abschluss des Customizings und Stabilisierung der Systemkonfiguration kann die bereitgestellte Version in eine On-Premise- oder Private-Cloud-Produktivumgebung überführt werden.
Weitere hilfreiche Informationen:
👉 Mehr zu den technischen Voraussetzungen finden Sie hier: Can Do Systemvoraussetzungen
👉 Auch ein späterer Umzug in die Cloud ist jederzeit möglich. Weitere Informationen finden Sie hier: Umzug in die AWS Cloud