Wie viel Zeit sollte intern für die Einführung von Can Do eingeplant werden?
Die Einführung einer Enterprise-Software wie Can Do ist kein rein technischer Installationsprozess, sondern ein organisatorisches Veränderungsprojekt.
Ziel ist nicht nur die Bereitstellung eines Systems, sondern die nachhaltige Etablierung neuer Arbeitsweisen im Projekt- und Ressourcenmanagement. Um realistische Erwartungen zu schaffen und den Erfolg der Einführung sicherzustellen, ist eine klare interne Ressourcenplanung entscheidend.
Warum ist interner Zeitaufwand notwendig?
Can Do bildet zentrale Prozesse Ihres Unternehmens ab – insbesondere in den Bereichen:
- Projektplanung und -steuerung
- Ressourcenmanagement
- Portfolio-Transparenz
- Reporting und Entscheidungsgrundlagen
Diese Prozesse müssen gemeinsam definiert, abgestimmt und im System sinnvoll umgesetzt werden. Das erfordert aktive Mitarbeit aus dem Unternehmen – eine reine „Installation“ reicht nicht aus.
Empfohlener interner Zeitaufwand
Für eine erfolgreiche Einführung sollten intern folgende Kapazitäten eingeplant werden:
Projektleitung (intern)
- ca. 1 Tag pro Woche
- Verantwortlich für:
- Koordination der Einführung
- Abstimmung mit den Fachbereichen
- Priorisierung von Anforderungen
- Sicherstellung von Fortschritt und Entscheidungen
Weitere Stakeholder / Key User
- ca. 0,5 Tage pro Woche pro Person
- Typische Bereiche sind u.a.:
- Projektmanagement
- Linienmanager
- Portfoliomanager
- Controlling
- HR und/oder
- IT
- Aufgaben:
- Aufbau von Projekten und Ressourcenstrukturen
- Mitarbeit in Workshops
- Testen und Feedback
Kontinuität ist der Erfolgsfaktor
Ein zentraler Erfolgsfaktor ist die regelmäßige und kontinuierliche Mitarbeit.
Je konsequenter intern Zeit eingeplant wird, desto schneller entstehen belastbare Ergebnisse und sichtbarer Nutzen.
Typische Effekte bei unzureichender Zeitplanung:
- Verzögerte Einführung
- Unklare Prozesse im System
- Geringe Akzeptanz bei den Nutzern
- Fehlende Datenqualität
Unterstützungsmodell: Kontinuität durch feste Struktur
Um genau diese Kontinuität sicherzustellen, nehmen viele unserer Neukunden gerne das begleitete Retainer-Modell in Anspruch.
Dabei werden von Can Do Seite zwei Tage pro Monat fest eingeplant, in denen wir gemeinsam und strukturiert an der Einführung arbeiten. In der Praxis bedeutet das:
- Regelmäßige wöchentliche Abstimmungen
- Schritt-für-Schritt-Aufbau des Systems
- Klare Priorisierung der nächsten Schritte
- Kontinuierlicher Fortschritt statt punktueller Aktionen
Ein zusätzlicher Effekt:
Die feste zeitliche und auch wirtschaftliche Verbindlichkeit sorgt erfahrungsgemäß dafür, dass Projekte intern konsequenter vorangetrieben werden.
Das ist kein Zufall, sondern ein bewusst genutzter Mechanismus:
Was fest eingeplant und budgetiert ist, wird auch umgesetzt.
💪 Wie das Retainer-Modell im Detail funktioniert, erfahren Sie hier.
Fazit
Die Einführung von Can Do ist eine Investition in bessere Steuerung, Transparenz und Effizienz. Damit diese Investition erfolgreich ist, braucht es:
- klare Verantwortlichkeiten
- realistisch eingeplante Zeitbudgets
- kontinuierliche Mitarbeit
Eine Enterprise-Software entfaltet ihren Nutzen nicht durch Installation – sondern durch aktive Einführung.