Was ist rollen- und skillbasierte Planung in Can Do?
Warum Unternehmen mit Rollen und Fähigkeiten planen?
Unternehmen planen mit Rollen und Fähigkeiten, um Projekte frühzeitig realistisch zu bewerten, ohne sich zu Beginn auf konkrete Personen festlegen zu müssen.
Der Bedarf an Rollen und Fähigkeiten ergibt sich direkt aus dem Projektplan und den darin enthaltenen Aufgaben. Mitarbeitende verfügen in der Regel über mehrere Fähigkeiten und können oft unterschiedliche Rollen übernehmen. In frühen Projektphasen – etwa bei der Projektidee oder beim Projektantrag – ist es daher weder notwendig noch sinnvoll, konkrete Personen einzuplanen. Stattdessen werden die benötigten Rollen, erforderlichen Skills und der zeitliche Umfang abstrakt definiert. Ein typisches Beispiel ist die Rolle des Projektleiters, der über die gesamte Projektlaufzeit hinweg einen festen prozentualen Anteil seiner Arbeitszeit für das Projektmanagement einbringt. Diese abstrakte Planung schafft maximale Flexibilität, da die konkrete Besetzung erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt – auf Basis von Verfügbarkeit und passender Fähigkeiten.
Für welche Unternehmen ist rollen- und skillbasierte Planung besonders sinnvoll?
Rollen- und skillbasierte Planung ist besonders geeignet für größere, standortübergreifende Unternehmen mit digitalen oder remote erbringbaren Leistungen.
Der Nutzen von Rollen- und Skillplanung steigt deutlich in Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitenden. Besonders relevant ist dieser Ansatz in Organisationen, deren Projektergebnisse digital sind, etwa Konstruktionszeichnungen, Software oder Dienstleistungen, die ortsunabhängig erbracht werden können. Solche Unternehmen verfügen häufig über viele Standorte – national oder international – an denen vergleichbare Rollen und Fähigkeiten vorhanden sind. Aufgrund hierarchischer Strukturen ist die tatsächliche Verfügbarkeit dieser Ressourcen jedoch oft nur lokal bekannt. Durch die Planung mit Can Do kann die Kapazitätsprüfung gezielt auf einzelne Bereiche, mehrere Organisationseinheiten oder auf das gesamte Unternehmen ausgeweitet werden. Projektinitiatoren erhalten damit erstmals Transparenz darüber, ob ausreichend Kapazität für bestimmte Rollen oder Fähigkeiten vorhanden ist. Auf diese Weise wird der vollständige Pool an Kompetenzen des Unternehmens in die Projektplanung einbezogen.
Wie unterstützt rollen- und skillbasierte Planung die langfristige Personalentwicklung?
Rollen- und skillbasierte Planung ermöglicht es Unternehmen, zukünftigen Personalbedarf frühzeitig zu erkennen und gezielt darauf zu reagieren.
Projekte werden in vielen Unternehmen mittel- und langfristig geplant. In Can Do können Anforderungen an Rollen und Fähigkeiten auf allen Ebenen des Projekts definiert werden – auf Projektebene, auf Phasen oder auf einzelnen Arbeitspaketen. Die Software zeigt in Echtzeit, ob zum geplanten Zeitpunkt ausreichend Kapazität mit den benötigten Rollen oder Skills verfügbar ist. Ist dies nicht der Fall, liefert Can Do KI-gestützte Hinweise auf mögliche Engpässe. Dadurch wird sichtbar, dass bestimmte Rollen oder Fähigkeiten in mehreren Monaten oder sogar erst in Jahren in einem Umfang benötigt werden, den das Unternehmen aktuell nicht abdecken kann. Aus diesen Erkenntnissen lassen sich gezielte Maßnahmen für die Personalentwicklung ableiten, etwa Weiterbildungsprogramme oder die frühzeitige Einstellung neuer Mitarbeitender. So wird sichergestellt, dass sich die Fähigkeiten im Unternehmen systematisch am tatsächlichen, geplanten Bedarf orientieren.
Warum ist rollen- und skillbasierte Planung auch für Mitarbeitende wichtig?
Rollen- und skillbasierte Planung hilft Mitarbeitenden, ihre persönliche Weiterentwicklung gezielt am tatsächlichen Bedarf des Unternehmens auszurichten.
Mitarbeitende müssen sich kontinuierlich weiterentwickeln, indem sie neue Fähigkeiten aufbauen oder bestehende Skills vertiefen. Durch die Planung mit Rollen und Fähigkeiten in Can Do wird für Mitarbeitende transparent, welche Kompetenzen im Unternehmen heute und in Zukunft benötigt werden. Sie können diesen Bedarf mit ihren eigenen Karriere- und Entwicklungszielen abgleichen. Auf dieser Basis lassen sich Weiterbildungen gezielt auswählen, die für das Unternehmen einen realen Mehrwert haben. So wird vermieden, dass Fähigkeiten aufgebaut werden, für die mittel- oder langfristig kein Bedarf besteht. Gleichzeitig erhöht sich die persönliche Einsatzfähigkeit der Mitarbeitenden in zukünftigen Projekten. Die individuelle Entwicklung orientiert sich damit stärker an realen Projekterfordernissen statt an abstrakten Qualifikationszielen.
Welche Vorteile bietet rollen- und skillbasierte Planung für Führungskräfte?
Rollen- und skillbasierte Planung schafft für Führungskräfte klare, vergleichbare Anforderungen und eine belastbare Grundlage für Personal- und Budgetentscheidungen.
Führungskräfte erhalten Personalanforderungen häufig auf Basis von Rollen und Fähigkeiten für Teams, Abteilungen oder ganze Geschäftsbereiche. Werden diese Anforderungen mit Can Do geplant, sind Rollen und Skills eindeutig und einheitlich definiert. Anstelle unscharfer Formulierungen wie „ein sehr guter Projektleiter“ wird beispielsweise ein Projektleiter mit einem klaren Skill-Level und konkreten Zertifikaten angefordert. Dadurch werden Erwartungen präzise formuliert und Missverständnisse vermieden. Gleichzeitig erkennt die Führungskraft, welche Rollen und Fähigkeiten in der eigenen Abteilung besonders häufig nachgefragt werden und welche weniger relevant sind. Auf dieser Basis lassen sich Maßnahmen zur Personalentwicklung gezielt steuern. Auch Investitionen in Weiterbildung oder die Einstellung neuer Mitarbeitender können fundiert begründet werden. Entscheidungen beruhen damit auf belastbaren Daten statt auf subjektiven Einschätzungen.
Warum ist ein Resource-Pool eine Alternative zur Matrixorganisation?
Ein Resource-Pool ist eine alternative Organisationsform zur Matrixorganisation, bei der Mitarbeitende nicht in Abteilungen, sondern in einem gemeinsamen Pool geführt und direkt projektbasiert zugewiesen werden.
Viele Unternehmen sind hierarchisch aufgebaut und kombinieren diese Linienstruktur mit einer Projektorganisation. Diese Organisationsform wird typischerweise als Matrixorganisation beschrieben. Projektleiter fordern Ressourcen aus Geschäftsbereichen, Abteilungen oder Teams an – häufig anhand von Rollen und Skills – und die jeweilige Führungskraft entscheidet, welche Person das Projekt unterstützt. Dieser Prozess kann in Can Do vollständig abgebildet und durch den Staffer aktiv unterstützt werden.
Als Alternative zur Matrixorganisation existiert das Modell des Resource Pools. In dieser Organisationsform gibt es keine klassischen Abteilungen oder Teamstrukturen und damit auch keine Abteilungs- oder Teamleiter. Stattdessen werden alle Mitarbeitenden in einem gemeinsamen Pool ohne Hierarchiestufen geführt. Die Mitarbeitenden sind über Skills und Rollen beschrieben, und der Projektleiter plant direkt mit diesen Anforderungen. Can Do kann daraufhin passende und verfügbare Personen vorschlagen.
Die Abstimmung erfolgt direkt zwischen Projektleiter und Mitarbeitendem: Der Projektleiter gewinnt die Person für die Mitarbeit im Projekt, und der Mitarbeitende arbeitet für den vereinbarten Zeitraum im Projekt. Der größte Vorteil liegt in einer deutlich schlankeren und schnelleren Allokation, da hierarchische Freigabestufen entfallen. Gleichzeitig kann das Modell Nachteile haben, etwa wenn Auslastung und Priorisierung nicht ausreichend gesteuert werden und dadurch Leerlauf entsteht.
Resource Pools werden häufig in kleineren Unternehmen bis etwa 100 Mitarbeitenden eingesetzt, sind aber zunehmend auch in größeren Organisationen zu beobachten – teilweise begrenzt auf einzelne Geschäftsbereiche. Can Do unterstützt beide Organisationsmodelle und auch Mischformen, indem mehrere Resource Pools parallel je Bereich aufgebaut werden können.
Wie reduziert rollen- und skillbasierte Planung Unternehmensrisiken?
Durch rollen- und skillbasierte Planung lassen sich kritische Wissensabhängigkeiten erkennen und gezielt absichern.
In jedem Unternehmen gibt es wenige Mitarbeitende, die über spezielles, schwer ersetzbares Wissen verfügen. Diese Personen stellen ein zentrales Risiko dar, da beim Ausfall einzelner Mitarbeitender ganze Rollen oder wichtige Fähigkeiten temporär oder dauerhaft nicht mehr verfügbar sein können. Je weniger Personen über einen kritischen Skill verfügen, desto höher ist das Risiko für laufende und zukünftige Projekte – und damit für das gesamte Unternehmen. Durch die rollen- und skillbasierte Planung in Can Do lassen sich solche Abhängigkeiten systematisch identifizieren. Das Unternehmen erkennt, welche Rollen oder Fähigkeiten nur von wenigen Personen abgedeckt werden. Auf dieser Basis können gezielt Maßnahmen zur Risikominimierung eingeleitet werden, etwa durch Wissenstransfer oder Weiterbildung weiterer Mitarbeitender. So wird kritisches Know-how breiter im Unternehmen verankert und die Abhängigkeit von einzelnen Schlüsselpersonen reduziert.
Wie unterstützt rollen- und skillbasierte Planung den sinnvollen Einsatz externer Dienstleister?
Rollen- und skillbasierte Planung hilft Unternehmen, externe Dienstleister gezielt einzusetzen und gleichzeitig kritisches Wissen im Unternehmen zu halten.
In vielen Unternehmen lassen sich bestimmte Rollen oder Fähigkeiten nicht vollständig durch eigene Mitarbeitende abdecken. Gründe sind fehlendes Spezialwissen oder ein kurzfristig hoher Bedarf in Projekten. In solchen Fällen werden externe Dienstleister, Zulieferer oder Freelancer eingesetzt, um diese Lücken zu schließen. Durch die Planung mit Rollen und Skills in Can Do können die Anforderungen an externe Profile eindeutig definiert werden – inklusive benötigter Fähigkeiten, Umfang und Zeitraum. Gleichzeitig wird transparent, in welchen Bereichen Wissen dauerhaft nur extern vorhanden ist. Daraus lassen sich Abhängigkeiten von Dienstleistern erkennen, die für das Unternehmen ein Risiko darstellen können. Auf dieser Basis können gezielt eigene Mitarbeitende in neuen Fachgebieten weiterentwickelt werden. Externe Ressourcen werden dann bewusst für temporäre oder schnell wandelnde Themen eingesetzt, während kritisches Kernwissen langfristig im Unternehmen aufgebaut und gesichert wird.
Was ist bei Rollen- und Skillplanung in Bezug auf Datenschutz zu beachten?
Rollen- und Skillplanung verarbeitet personenbezogene Daten und erfordert daher klare Regeln zu Transparenz, Zugriff und Verwendung.
Bei der Planung mit Rollen und Fähigkeiten werden Mitarbeitenden konkrete Skills und Rollen zugewiesen, wodurch personenbezogene Daten entstehen. Dies gilt insbesondere, wenn Skill-Level verwendet werden, etwa eine Einstufung von 1 bis 5 zur Ausprägung einer Fähigkeit. Der Zugriff auf diese Informationen sollte daher klar geregelt und auf die betroffene Person sowie definierte Führungskräfte beschränkt sein. Skill- und Rollenbewertungen dürfen nicht unmittelbar als Grundlage für Personalentscheidungen oder Gehaltsverhandlungen herangezogen werden. Es empfiehlt sich, den Betriebs- oder Personalrat frühzeitig in die Einführung der Skill- und Rollenplanung einzubeziehen. Darüber hinaus sollten Fähigkeiten sachlich und nachvollziehbar definiert sein, zum Beispiel durch Weiterbildungsnachweise oder belegbare Berufserfahrung. Subjektive Einschätzungen einzelner Personen sind zu vermeiden. Ebenso ist darauf zu achten, nur solche Rollen und Skills zu pflegen, die tatsächlich im Unternehmen benötigt werden, um veraltete oder irrelevante Qualifikationen nicht unnötig zu erfassen.
Was ist der Unterschied zwischen Skills und Rollen?
Skills beschreiben einzelne, konkrete Fähigkeiten, während Rollen mehrere Skills zu einem übergeordneten Aufgabenprofil zusammenfassen.
Der Aufbau einer Skill-Datenbank beginnt mit der klaren Abgrenzung zwischen Skills und Rollen. Skills beschreiben konkrete fachliche oder methodische Fähigkeiten, wie zum Beispiel Software programmieren, Konzepte erstellen oder eine bestimmte Konstruktion anfertigen. Rollen hingegen fassen mehrere Skills zu einem übergeordneten Tätigkeitsprofil zusammen und vereinfachen damit die Planung. Typische Rollen sind etwa Softwareentwickler, Projektmanager oder Konstrukteure. Zusätzlich gibt es allgemeingültige Skills, die nicht fachlich, sondern organisatorisch geprägt sind, wie der Einsatzstandort oder die gesprochenen Sprachen und deren jeweiliges Niveau. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass Rollen eine abstrahierte Sicht auf benötigte Fähigkeiten bieten, während Skills das konkrete Fachgebiet detailliert beschreiben. Ein Beispiel wäre ein englischsprachiger Projektmanager in Berlin, der komplexe Projekte steuern kann: Die Rolle ist „Projektmanager“, die Skills beschreiben Sprache, Standort und fachliche Ausprägung.
Skills und Rollen können natürlich parallel verwendet werden.
Wie sollten Skill-Kategorien sinnvoll aufgebaut werden?
Skill-Kategorien dienen der Struktur und Orientierung und sollten übersichtlich, logisch und regelmäßig gepflegt sein.

Um Struktur in eine Rollen- und Skill-Datenbank zu bringen, werden Skills in Kategorien und beliebig viele Unterkategorien gegliedert. Mit Kategorien selbst wird nicht geplant; sie dienen ausschließlich der Orientierung, der strukturierten Darstellung und dem schnellen Auffinden von Skills. Es empfiehlt sich, mit klaren Oberkategorien zu beginnen, etwa getrennt nach Rollen, Skills sowie allgemeinen Merkmalen wie Standort oder Sprache. Unter diesen Oberkategorien werden schrittweise fachliche Unterkategorien aufgebaut. Auf jeder Ebene können bereits konkrete Skills angelegt oder weitere Unterkategorien ergänzt werden. Die Ausprägung, also wie gut eine Person einen Skill beherrscht, wird dabei nicht über Kategorien abgebildet, sondern später über Skill-Level. Wichtig ist, den Kategorienbaum bewusst schlank zu halten und leere Kategorien regelmäßig zu entfernen. Eine kontinuierliche Pflege durch verantwortliche Personen stellt sicher, dass die Skill-Datenbank aktuell, verständlich und nutzbar bleibt.
Welche Felder sind bei der Pflege eines Skills relevant?
Ein Skill benötigt nur wenige Pflichtangaben, kann jedoch durch zusätzliche Felder fachlich präzise beschrieben, ausgewertet und langfristig nutzbar gemacht werden.

Grundsätzlich benötigt ein Skill in Can Do lediglich einen Namen – dies ist die einzige zwingend erforderliche Information. Ohne einen eindeutigen Namen kann ein Skill weder verwendet noch geplant werden. Zusätzlich sollte jeder Skill einer übergeordneten Kategorie zugeordnet werden, um eine strukturierte Einordnung innerhalb der Skill-Datenbank sicherzustellen und die Auffindbarkeit zu verbessern.
Das Feld Bewertung ist ein frei definierbares Eingabefeld, das sowohl numerische als auch alphanumerische Inhalte aufnehmen kann. Es dient insbesondere späteren Auswertungen, zum Beispiel zur Kennzeichnung besonders kritischer oder strategisch wichtiger Skills. Die Abkürzung eines Skills wird vor allem in Auswertungen, Übersichten und Reports genutzt, um Platz zu sparen und Darstellungen übersichtlich zu halten.
Die Skill-Nummer stellt eine eindeutig vergebene Identifikation dar und ermöglicht es, Skills systematisch, unabhängig vom Namen, zu referenzieren. Der Skill-Administrator beziehungsweise Rollenadministrator ist die verantwortliche Person für Pflege, Aktualisierung und Qualitätssicherung des Skills. In der Praxis übernehmen diese Rolle häufig Mitarbeitende aus der Personalabteilung oder aus fachlich verantwortlichen Bereichen.
Die Beschreibung erläutert detailliert, was unter dem jeweiligen Skill fachlich zu verstehen ist. Sie wird an verschiedenen Stellen in der Software angezeigt und hilft Anwendern, Anforderungen korrekt einzuordnen und Missverständnisse zu vermeiden. Skills können zudem aufeinander aufbauen. Über den Voraussetzungs-Skill lässt sich definieren, welche Kenntnisse idealerweise bereits vorhanden sein sollten. Auch wenn diese Abhängigkeit technisch nicht erzwungen wird, kann daraus ein nachvollziehbarer Lern- und Entwicklungspfad für Mitarbeitende und Führungskräfte entstehen.
Die Jobbeschreibung beschreibt, welche konkreten Tätigkeiten mit dem Skill im Projektkontext verbunden sind. Sie ist besonders relevant, wenn Projekte intern oder standortübergreifend ausgeschrieben werden. Interessierte Mitarbeitende können so besser verstehen, welche Aufgaben, Anforderungen und Erwartungen mit einer Rolle oder einem Skill verbunden sind.
Die Synonyme dienen schließlich als alternative Suchbegriffe. Sie verhindern, dass identische oder sehr ähnliche Fähigkeiten mehrfach unter unterschiedlichen Bezeichnungen angelegt werden, und erhöhen die Konsistenz sowie die Qualität der gesamten Skill-Datenbank.
Was sind Skill-Level und wann sollten sie eingesetzt werden?
Skill-Level ergänzen Skills um eine qualitative Abstufung und machen fachliche Anforderungen präzise, vergleichbar und transparent.

Skill-Level müssen in Can Do nicht zwingend verwendet werden, sind jedoch immer dann sinnvoll, wenn ein Skill allein nicht ausreicht, sondern in einer bestimmten fachlichen Tiefe oder Spezialisierung benötigt wird. Sie beschreiben, wie stark ein Skill ausgeprägt sein muss, damit die Anforderungen aus der geplanten Projektarbeit erfüllt werden können. In Can Do können bis zu fünf Skill-Level definiert werden, wobei Level 1 die geringste fachliche Ausprägung und Level 5 die höchste fachliche Expertise beschreiben.
In vielen Unternehmen werden Skill-Level genutzt, um klar festzulegen, welche Ausbildungsnachweise, Zertifikate oder Erfahrungswerte erforderlich sind, um ein bestimmtes Level zu erreichen. Dadurch entsteht eine objektive und nachvollziehbare Einstufung. Wichtig ist, dass diese Bewertungen für Mitarbeitende transparent sind, sodass jede Person klar erkennen kann, welches Skill-Level sie aktuell erfüllt und welche Entwicklungsschritte möglich sind. Die Beschreibungen der Level sollten logisch aufeinander aufbauen: Wer einen höheren Level erreicht, erfüllt automatisch auch die Anforderungen der darunterliegenden Level. So wird sichergestellt, dass Skill-Level konsistent, verständlich und fair angewendet werden.
Wie werden Skills und Rollen Mitarbeitenden direkt zugewiesen?
Skills und Rollen können entweder zentral durch autorisierte Personen oder über strukturierte, abgestimmte Prozesse zugewiesen werden.
Der einfachste Weg zur Zuweisung von Skills und Rollen ist die direkte Vergabe durch autorisierte Personen im Unternehmen. Dazu zählen beispielsweise Abteilungsleiter, Führungskräfte oder Mitarbeitende aus der Personalabteilung. In diesem Prozess erfolgt keine digitale Rücksprache mit dem Mitarbeitenden. Die berechtigte Person weist die entsprechenden Skills oder Rollen direkt in der Verwaltungs-App für Personen oder in der Verwaltungs-App für Abteilungen zu. Dieser Ansatz ist besonders effizient, wenn Skills eindeutig belegbar sind oder im Rahmen von formalen Qualifikationen und festen Rollenmodellen vergeben werden. Aufgrund seiner Einfachheit wird dieser Prozess häufig in der initialen Befüllung der Skill-Datenbank eingesetzt.
Wie funktioniert die Skill- und Rollenzuweisung über einen Genehmigungsprozess?
Ein Genehmigungsprozess stellt sicher, dass Skills und Rollen transparent, abgestimmt und mit hoher Akzeptanz vergeben werden.

Seit 2026 unterstützt Can Do sogenannte Working Contracts, mit denen das Verhalten der Software für einzelne Personen gesteuert wird. Diese Verträge regeln unter anderem Zeiterfassung, Abwesenheitsplanung und definierte Geschäftsprozesse. Einer dieser Prozesse ist der Skill-Genehmigungsprozess. Ist dieser Prozess für einen Mitarbeitenden aktiv, kann der Mitarbeitende selbst Skills oder Rollen beantragen. Der Antrag wird anschließend vom Vorgesetzten oder von der Personalabteilung geprüft und genehmigt oder abgelehnt.
Dieser Ansatz erhöht die Akzeptanz der Skill-Daten erheblich, da Mitarbeitende aktiv in die Pflege ihrer Fähigkeiten eingebunden sind und Verantwortung für ihr Profil übernehmen. Führungskräfte und HR fungieren dabei als Kontrollinstanz, die die fachliche Richtigkeit sicherstellt. Alternativ kann der Prozess auch umgekehrt initiiert werden: Der Vorgesetzte weist einen Skill zu, den der Mitarbeitende anschließend genehmigen muss. Auf diese Weise wird eine mündliche Abstimmung digital abgebildet und als nachvollziehbarer, moderner Geschäftsprozess im System verankert.

Wie beantragen Mitarbeitende Skills und Skill-Level?
Mitarbeitende können Skills strukturiert beantragen, inklusive Level, Nachweisen, Gültigkeit und Kommentaren, und diese gesammelt zur Genehmigung einreichen.
In der persönlichen App von Can Do können Mitarbeitende Skills direkt aus der zentralen Skill-Datenbank auswählen. Für jeden Skill wird ein gewünschtes Skill-Level festgelegt. Abhängig von den Unternehmensregeln kann zusätzlich ein Link zu einem Schulungsnachweis oder Zertifikat hinterlegt werden. Ebenso lässt sich ein Gültigkeitsdatum definieren, etwa wenn Zertifikate regelmäßig erneuert werden müssen oder spezielle Qualifikationen zeitlich befristet sind.
Darüber hinaus kann der Mitarbeitende einen Kommentar hinzufügen, der dem Vorgesetzten oder der Personalabteilung zusätzliche fachliche Erläuterungen liefert. Mehrere Skills lassen sich zunächst sammeln und als geplant speichern, ohne sie sofort zur Genehmigung einzureichen. Das ist besonders sinnvoll, wenn Weiterbildungen erst in der Zukunft stattfinden und der Skill-Bedarf vorab vorbereitet werden soll. Mit der Funktion „Batch senden“ werden alle gesammelten Skills anschließend in einer gemeinsamen Anfrage an den zuständigen Vorgesetzten übermittelt. Dadurch bleibt der Prozess übersichtlich, nachvollziehbar und effizient.

Wie werden Skill-Anfragen durch Führungskräfte oder die Personalabteilung genehmigt?
Skill-Anfragen werden zentral geprüft, transparent entschieden und nachvollziehbar dokumentiert.
Für die Genehmigung von Skill-Anfragen steht Führungskräften und der Personalabteilung eine zentrale App zur Verfügung. In dieser Übersicht werden alle offenen Skill- und Rollenanfragen der Mitarbeitenden gebündelt angezeigt. Der Abteilungsleiter kann jede Anfrage im Detail prüfen und sich sämtliche hinterlegten Informationen anzeigen lassen, einschließlich Skill-Level, Beschreibung, Zertifikaten und Gültigkeitsdauer.
Auf dieser Basis entscheidet der Verantwortliche, ob der beantragte Skill genehmigt oder abgelehnt wird. Bei einer Genehmigung wird der Skill unmittelbar dem Mitarbeitenden zugewiesen. Wird die Anfrage abgelehnt, kann ein Kommentar hinterlegt werden, sodass der Mitarbeitende die Entscheidung nachvollziehen und die Anfrage bei Bedarf, etwa mit einem angepassten Level, erneut stellen kann. Alle Anfragen werden pro Abteilung zentral verwaltet, und alle beteiligten Personen erhalten automatische Informationsmails. Dadurch bleibt der gesamte Prozess transparent, nachvollziehbar und revisionssicher.
Wie behalten Führungskräfte den Überblick über Skills in ihrer Abteilung?
Die Abteilungsverwaltungs-App bietet Führungskräften eine zentrale und transparente Übersicht über Skills, Mitarbeitende und offene Anforderungen.

In der Abteilungsverwaltungs-App von Can Do können Führungskräfte alle relevanten Skill-Daten ihrer Abteilung zentral einsehen und verwalten. Die Übersicht zeigt auf einen Blick, welche Mitarbeitenden zur Abteilung gehören und über welche Fähigkeiten und Rollen sie verfügen. Zusätzlich wird sichtbar, ob offene Skill-Anfragen existieren oder kürzlich genehmigt wurden. Dadurch entsteht eine hohe Transparenz über den aktuellen Kompetenzstand innerhalb des Teams. Führungskräfte können schnell erkennen, wo Stärken liegen und in welchen Bereichen Entwicklungsbedarf besteht. Diese zentrale Sicht erleichtert sowohl die operative Projektbesetzung als auch die strategische Weiterentwicklung der Abteilung.
Wie funktioniert die Planung mit Skills und Rollen in Can Do?
Die Planung mit Skills und Rollen nutzt virtuelle Ressourcen als Platzhalter, analysiert im Hintergrund die reale Verfügbarkeit geeigneter Personen und macht Kapazitätsrisiken in Echtzeit sichtbar.

Bei der Planung mit Skills und Rollen werden in Can Do zunächst keine konkreten Mitarbeitenden eingeplant. Zieht ein Planer auf einem Projekt, einer Phase oder einem Arbeitspaket einen Skill, eine Rolle oder eine Kombination daraus, entsteht stattdessen eine virtuelle Ressource. Diese virtuelle Ressource ist ein bewusst abstrakter Platzhalter, der den fachlichen Bedarf beschreibt, jedoch noch keine reale Person bindet. Die eigentliche Besetzung erfolgt erst zu einem späteren Zeitpunkt.
Gleichzeitig kennt Can Do im Hintergrund alle Mitarbeitenden, die über die geplanten Skills oder Rollen verfügen, sowie deren aktuelle und zukünftige Verfügbarkeit. Für den geplanten Zeitraum analysiert die Software in Echtzeit, ob diese Personen grundsätzlich in der Lage wären, den angeforderten Bedarf abzudecken. Dabei wird geprüft, ob mindestens eine geeignete Person ausreichend Kapazität hätte. Ist dies der Fall, gilt die Planung als fachlich machbar, und es wird kein Risiko angezeigt.
Kann hingegen keine einzige Person mit den benötigten Skills oder Rollen gefunden werden, die über ausreichende freie Kapazität verfügt, wird ein Risiko von 100 % ausgewiesen. Dieses Risiko blockiert die Planung nicht, sondern dient als klarer Hinweis darauf, dass eine spätere konkrete Besetzung mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht möglich sein wird.
Can Do berücksichtigt dabei auch ungenaue Planungen, etwa wenn der Aufwand als Intervall angegeben wird, zum Beispiel zwischen 20 und 30 Stunden. In solchen Fällen berechnet die Software alle möglichen Kombinationen dieser Intervalle. Die angezeigte Risikoprozentzahl gibt an, in wie vielen dieser Kombinationen keine ausreichende Skill-Kapazität vorhanden wäre. Ein Risiko von 75 % bedeutet konkret, dass in 75 % aller rechnerisch möglichen Szenarien die benötigten Skills nicht ausreichend verfügbar wären.
Diese Risiken können bewusst ignoriert werden und haben keine unmittelbaren Auswirkungen auf den Plan. Sie dienen jedoch als früher Indikator, dass es bei der späteren Besetzung mit realen Personen zu Engpässen kommen kann. Besonders für die langfristige Projektplanung ist dieser Ansatz entscheidend. Auf Projektebene kann über die gesamte Laufzeit hinweg grob hinterlegt werden, welche Skills, Rollen oder Skillkombinationen in welchem Umfang benötigt werden.
Im gezeigten Beispiel wird links eine virtuelle Ressource mit der Rolle Can Do Developer geplant, mit einer ungenauen Arbeitsmenge zwischen 20 und 30 Stunden. Obwohl es Mitarbeitende mit dieser Rolle gibt, verfügt aktuell keine dieser Personen über ausreichende Kapazität, weshalb ein hohes Risiko angezeigt wird. Im zweiten Beispiel wird eine Kombination verwendet: Es wird Kapazität aus der Abteilung Can Do angefordert, jedoch nur von Mitarbeitenden, die zusätzlich über die Skills Can Do Training und Deutsch verfügen. Auch hier zeigt die Analyse, dass keine ausreichende Kapazität vorhanden ist.
Ein zentraler Vorteil dieser Planungsmethode ist die dynamische Neubewertung. Wird ein Arbeitspaket, eine Phase oder ein Projekt zeitlich verschoben, führt Can Do sofort eine neue Analyse durch und aktualisiert die Risikobewertung. So kann ein Planer beispielsweise prüfen, ob durch eine Verschiebung um zwei Wochen plötzlich ausreichende Kapazität verfügbar wäre.
Ebenso reagiert die Skillplanung auf externe Ereignisse. War zum aktuellen Zeitpunkt ausreichend Kapazität vorhanden, kann sich dies sofort ändern, wenn etwa ein Mitarbeitender Urlaub beantragt oder auf ein anderes Projekt verplant wird. In diesem Fall wird das Risiko unmittelbar aktiviert. Das bedeutet, dass ein Projekt, das heute unkritisch erscheint und erst in einigen Monaten startet, bereits morgen ein Risiko aufweisen kann, wenn sich die Ressourcenlage verändert.
Wichtig ist dabei: Die Risikobewertung bezieht sich immer auf den aktuellen Zeitpunkt. Würde man versuchen, die Skill- oder Rollenanforderungen sofort mit realen Personen zu besetzen, zeigt die Risikoanzeige, ob dies heute möglich wäre oder nicht. Auf diese Weise verbindet Can Do abstrakte, flexible Planung mit einer permanenten realitätsnahen Kapazitätsprüfung und macht potenzielle Engpässe frühzeitig sichtbar.
Wie unterstützt die KI bei fehlender Skill- oder Rollenverfügbarkeit?
Die KI von Can Do bewertet Kapazitätsrisiken nicht nur mathematisch, sondern ordnet sie kontextbezogen nach Dringlichkeit ein.

Wenn bei der Planung mit Skills oder Rollen nicht ausreichend Kapazität vorhanden ist, greift in Can Do eine KI-gestützte Analyse. Diese bewertet das Risiko nicht nur anhand der rechnerischen Verfügbarkeit, sondern ordnet es zusätzlich kontextbezogen ein. Die künstliche Intelligenz stuft Risiken in klar definierte Kategorien ein, die von „Ignorieren“ über „Beobachten“ und „Genau beobachten“ bis hin zu „Eingreifen“ und „Sofort eingreifen“ reichen.
Für diese Bewertung analysiert die KI unter anderem den betroffenen Zeitraum, die zeitliche Nähe zum aktuellen Datum, Abhängigkeiten zu anderen Arbeitspaketen, Meilensteine, Projektkonstellationen sowie Dauer und Umfang der Überlastung. Auf diese Weise wird über die reine mathematische Knappheit hinaus eingeschätzt, wie kritisch ein Skill- oder Rollenengpass tatsächlich ist.
Zusätzlich kommt in Can Do eine zweite KI auf Basis eines neuronalen Netzes zum Einsatz. Diese KI ist darauf spezialisiert, bei Ressourcenüberlastungen konkrete alternative Personen vorzuschlagen. Sie arbeitet jedoch ausschließlich auf Personenebene und nicht auf Skill- oder Rollenebene. Aus diesem Grund kann sie keine alternativen Skills oder Rollen empfehlen.
Bei einer prognostizierten Überlastung von Skills oder Rollen stehen daher die Aktionen „Ersetzen“ und „Zurückweisen“ nicht zur Verfügung. Diese Funktionen sind ausschließlich bei personellen Überlastungen nutzbar. Für Planer bedeutet das, dass bei Skill- und Rollenengpässen zunächst eine inhaltliche Anpassung der Planung erforderlich ist, etwa durch zeitliche Verschiebung, Anpassung des Umfangs oder durch gezielte Personalentwicklungsmaßnahmen.
Insgesamt sorgt diese Trennung der KI-Funktionen dafür, dass Risiken realistisch bewertet und nur dort automatische Vorschläge gemacht werden, wo sie fachlich sinnvoll und belastbar sind.
Wie hilft die Heatmap bei der Analyse von Skill- und Rollenengpässen?
Die KI-gestützte Heatmap zeigt auf Projekt-, Portfolio- oder Unternehmensebene, welche Skills oder Rollen die größten Engpässe verursachen.

Die KI-Analyse von Can Do zur Bewertung von Risiken durch Skills und Rollen lässt sich nicht nur für einzelne Planungselemente durchführen, sondern auch für ganze Projekte. Dazu startet der Projektleiter die KI-Analyse direkt auf Projektebene. Neben der detaillierten Einzelansicht kann in diesem Analysefenster zusätzlich eine Heatmap eingeblendet werden.
Diese Heatmap stellt übersichtlich dar, welche Rollen, Skills oder Skillkombinationen innerhalb eines Projekts besonders häufig zu Engpässen führen. Der Projektleiter erkennt dadurch sofort, bei welchen Fähigkeiten sich Risiken häufen und welche Anforderungen für den Projekterfolg kritisch sind. Auf dieser Basis kann gezielt gegengesteuert werden, etwa indem geeignete Mitarbeitende frühzeitig identifiziert, Kapazitäten freigemacht oder Projekte angepasst werden.
Die Heatmap-Analyse ist nicht auf einzelne Projekte beschränkt. Sie kann ebenso für alle Projekte eines Portfolios oder sogar für sämtliche Projekte eines Unternehmens durchgeführt werden. Diese Sicht ist insbesondere für die Personalabteilung von großem Nutzen. Über alle Projekte hinweg wird sichtbar, welche Skill- oder Rollenkombinationen am häufigsten nicht durch die vorhandenen Mitarbeitenden abgedeckt werden können.
Aus diesen Erkenntnissen lassen sich konkrete Maßnahmen ableiten, beispielsweise die Definition neuer Stellenprofile, die gezielte Einstellung neuer Mitarbeitender, der Einsatz externer Dienstleister oder die strategische Weiterbildung bestehender Teams. Da diese Analyse alle möglichen Szenarien über viele Projekte hinweg berücksichtigt, kann die Berechnung je nach Umfang mehrere Minuten in Anspruch nehmen. Das Ergebnis liefert jedoch eine fundierte, datenbasierte Grundlage für strategische Personal- und Kapazitätsentscheidungen.
Wie lassen sich Skills und Rollen auswerten und analysieren?
Auch ohne direkte Personenzuordnung erzeugt die Planung mit Skills und Rollen eine belastbare Kapazitätssicht, die in allen Analyse- und Kapazitäts-Apps von Can Do ausgewertet werden kann.

Auch wenn bei der Planung mit Skills und Rollen keine konkreten Mitarbeitenden verplant und damit nicht direkt ausgelastet werden, entsteht in Can Do dennoch eine vollwertige Kapazitätsplanung für diese Skills und Rollen. Diese Kapazitätsdaten stehen systemweit zur Verfügung und können in nahezu allen Analyse- und Kapazitäts-Apps von Can Do ausgewertet werden.
In den Kapazitäts-Apps können nicht nur Personen, Abteilungen oder Projekte ausgewählt werden, sondern gezielt auch einzelne Skills oder Rollen. Wird ein Skill oder eine Rolle ausgewählt, zeigt die Auswertung darunter automatisch die Auslastung aller Mitarbeitenden, die über diese Fähigkeiten verfügen. Zusätzlich werden die geplanten Anforderungen an diesen Skill oder diese Rolle visualisiert.
In der Standarddarstellung – wie im gezeigten Beispiel – ist die bestehende Auslastung der Mitarbeitenden farblich dargestellt, während die zusätzlichen Anforderungen aus der Skill- oder Rollenplanung als zweite Farbebene darübergelegt werden. So wird unmittelbar sichtbar, ob und in welchen Zeiträumen die vorhandene Kapazität ausreicht.
Im Beispiel zeigt sich, dass die Mitarbeitenden in den Kalenderwochen 4 bis 6 bereits stark ausgelastet sind. Die zusätzlich geplanten Anforderungen an den Skill würden die verfügbare Kapazität in diesen Wochen deutlich überschreiten. In Kalenderwoche 7 hingegen ist die Grundauslastung geringer, sodass eine zusätzliche Anforderung problemlos abgedeckt werden kann.
Diese Form der Auswertung ermöglicht es, Engpässe frühzeitig zu erkennen, Planungen gezielt anzupassen und fundierte Entscheidungen über Verschiebungen, Priorisierungen oder Personalmaßnahmen zu treffen – lange bevor konkrete Personen fest zugewiesen werden.
Wie erhalten Kunden neue Funktionalitäten in der Can Do Software?
Neue Funktionalitäten werden den Kunden über ein Software-Update bereitgestellt.
Alle Bestandskunden erhalten diese Funktionen kostenfrei als Bestandteil der Can Do Standardsoftware. Für Neukunden können künftig abweichende Regelungen gelten.
Grobes Vorgehen:
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Die neuen Funktionen werden per Update in der Can Do Software ausgeliefert
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Die Funktionen sind technisch verfügbar, aber noch nicht aktiv nutzbar
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Administratoren konfigurieren die Funktion in der Kundenumgebung
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Die kundenindividuellen Rollen und Berechtigungen werden angepasst
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Die Funktion steht den Anwendern im produktiven Betrieb zur Verfügung
Abstimmung mit dem Kunden:
Das konkrete Vorgehen sowie mögliche zusätzliche Aufwände werden in individuellen Kundenterminen direkt mit dem Kunden abgestimmt.
Ansprechpartner:
Bei Fragen stehen Ariane Becker (ariane.becker@can-do.de) oder der persönliche Can Do Consultant zur Verfügung.